zum stück

Josef Ritter, Besitzer eines heruntergekommenen Kinos am Rande von Wien, in Apathie verfallener Rotweintrinker, erhält eines Tages einen Brief, in dem ihn sein Freund Klaus Kinski bittet, nach Cannes zu fliegen. Dort soll er sich mit einem lateinamerikanischen Sponsoren treffen, das Geld für das nächste Projekt abfassen und an Kinski nach San Francisco schicken. Denn Kinski, der dort im Hospital liegt, kann seine Arztrechnungen nicht bezahlen.

Getrieben von dem Wunsch seinem Idol zu helfen, gelingt Ritter alles. Mit 500.000$ in seinem Koffer steht er im Luxushotel in Cannes, als ihm eine Frau begegnet, die sich um eine Rolle in "seinem" neuen Film bewirbt. Für wenige Stunden überwinden die beiden ihr Fremdsein und entwickeln gemeinsam die romantische Geschichte von der "Liebe in Madagaskar".

Turrinis Komödie erzählt von den Träumen kleiner Leute in hoffnungslosen Zeiten - dem Streben nach Glück, Anerkennung, Liebe und Sicherheit.

"Ich sehne mich nach einem Theater, welches nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat – und doch den Blick auf sie freigibt." (Peter Turrini, 1995)
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